bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

Axel Petermann / Michael Pundt


Auf der Spur des Bösen


Mordfälle, wie sie das Leben schreibt

Da wird ein Mann im Nachtzug nach Bremen erschossen - und keiner will's gewesen sein. In einem wohlsituierten Mehr-familienhaus findet eine Bewohnerin eine nackte Frauenleiche vor ihrer Wohnungstür. Ein Spanngurt liegt um den Hals der toten Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens - und der Arzt hält es für Selbstmord. Ein Bremer Student gesteht einen bestialischen Mord - und plädiert auf Notwehr...


Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Auf der Spur des Bösen handelt von echten Bremer Mordfällen und davon, was sie Ermittlern, Angehörigen und mitunter sogar Verdächtigen abverlangen. Über zwanzig Wochen stand das Buch 2010 an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Drei Episoden aus dem Buch dienten als Vorlagen für Tatort-Verfilmungen des Hessischen Rundfunks. Michael Pundts Dramatisierung bringt den Krimi-Bestseller nun erstmals ins Theater und macht es möglich, dass gleich eine ganze Reihe dieser wahren Mordfälle von einem vierköpfigen Ermittlerteam rund um Axel Petermann noch einmal gelöst wird...

Axel Petermann absolvierte die klassische Ausbildung bei der Polizei in Bremen und war von 1975 bis 2014 Angehöriger der Kriminalpolizei. Nach der Kommissarsausbildung war er Mordkommissionsleiter und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen. Bis 1999 bearbeitete er mehr als 1000 Fälle des unnatürlichen Todes bzw. leitete die Ermittlungen bei Tötungsdelikten.


Seit 1999 setzte sich Axel Petermann mit den FBI-Methoden des Profilings kritisch auseinander und begann mit dem Aufbau der Dienststelle Operative Fallanalyse, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Er vertritt den interdisziplinären kriminalistischen Ansatz des Profilings, wonach der Schlüssel zur Klärung eines Tötungsdeliktes durch die Interpretation der Spuren am Tatort und die Analyse der Opferpersönlichkeit zu finden ist. Da die Auswahl des Opfers und die Tatortspuren auf Entscheidungen des Täters basieren, wird dadurch das Motiv der Tat deutlich und lässt so Rückschlüsse auf sein Profil zu.


Premiere: 19. Februar 2016

Regie & Bühne: Ralf Knapp

Mit: Brit Bartuschka, Mark Derichs, Mateng Pollkäsener & Uwe Seidel