bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

Amateurtheater zu Gast: UnionTheater


 

Sam Bobrick

NUR EIN SANDWICH

Premiere am 10.10.2018
Mrs. Eva Baskin ist eine flotte Seniorin, Witwe eines Scheidungsanwalts, und der Schrecken aller Handelsvertreter – lädt sie doch regelmäßig Verkäufer in ihre Wohnung ein ohne die geringste Absicht, auch nur irgendetwas zu kaufen. Ob Garagentore, Solarpanele oder Aluverkleidungen – die wortgewandte Lady bietet ihren „Gästen“ stets einen kleinen Lunch an und unterhält sich angeregt mit ihnen. Gerne gibt sie dabei auch Tipps aus ihrem umfangreichen Schatz an Lebenserfahrungen. Für die Handelsvertreter jedoch ist ein Besuch bei ihr ein schlechtes Geschäft. Eines Tages betritt Terry die Wohnung der älteren Dame. Der von seinem Job frustrierte Verkäufer trifft dabei zufällig auf Berufskollegin Kira, die gerade schwer unter Liebeskummer leidet. So entspinnt sich eine turbulente Geschichte, bei der Mrs. Baskin einen ganz besonderen Plan verfolgt… 



Regie: Karl-Heinz Schwentker

Mit Annette Ewald, Torben Gille, Ansgar Matuschak, Melanie Tröster und Maciej Tyra


Ingo Sax

EIN GEMÜTLICHER ABEND

Premiere am 27.04.2016

Die Frau – das unbekannte Wesen. Diese Erkenntnis trifft Manni mit voller Wucht. Eigentlich wollte er zu Hause mit seinen Skatbrüdern nur ein paar entspannte Stunden verbringen. Seine Gattin Moni ist kurzfristig zu ihrer Mutter gefahren und so stehen alle Signale auf grün. Doch es kommt anders als geplant: Seine Freunde sagen ab und gerade, als er es sich mit einem Bierchen vor dem Fernseher bequem machen will, stürmen Monis Freundinnen die Wohnküche zu ihrer wöchentlichen “Kitchen Party”. Dabei stört es sie keineswegs, dass die Gastgeberin aushäusig ist. Wie jeden Freitag wollen sie klönen, Longdrinks trinken und die brandaktuellen Verkaufsschlager ausprobieren. So nimmt der Mädelsabend Fahrt auf wie eine Lawine im Hochgebirge. Der perplexe und nicht ganz freiwillig anwesende Manni entdeckt eine ihm völlig fremde Welt.

Er wird kurzerhand zur „Ehrenfrau” ernannt und nahtlos in die Damenriege integriert. Eine Flucht ist unmöglich. Tapfer harrt er aus und gewinnt dabei neue Einsichten. Ob exotische Cocktails, ein praktischer Wok oder die Frage, was man in der Hochzeitsnacht trägt –Manni bleibt nichts erspart und er erfährt endlich, was Frauen so reden wenn sie unter sich sind zwischen Cappuccino, Half Cups und Tequila Sunrise.

Ein herrlicher Theaterspaß – die Damen werden wissend schmunzeln, die Herren fragend die Stirn in Falten legen. Lachen aber werden alle.



Regie: Karl-Heinz Schwentker

mit Nils Roßow, Hilke Carstensen, Shantha Chaudhuri, Jessica Coels, Kirsche Hildebrecht, Eva Maria Koch und Nihal Koenen



Francis Veber

DIE NERVENSÄGE

Premiere 03.02.2016


Ralph hat eigentlich alles, was einen guten Profikiller ausmacht: Er ist routiniert, gewissenlos und schweigsam. Deshalb ist es für ihn ein Routineauftrag, als er einen Mafioso erledigen soll, der gegen seine Organisation aussagen will. Dafür mietet sich Ralph in einem Hotel ein, das gegenüber dem Justizpalast liegt und nimmt von seinem Fenster aus den Kronzeugen ins Visier, um ihn zu liquidieren. Doch aus dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn im Zimmer nebenan scheitert der von seiner Frau verlassene Fotograf François Pignon mit einem Selbstmordversuch. Und nicht nur das! 

Um Aufsehen zu vermeiden und die Polizei fernzuhalten, beschließt Ralph, sich um den Selbstmordkandidaten zu kümmern. Dabei wird er immer tiefer in dessen Geschichte hineingezogen. Dies ist umso schlimmer, da der Auftritt des Kronzeugen näher rückt und der hektische Plagegeist Pignon einfach nicht mehr von seinem wortkargen Lebensretter ablassen will. Er nervt den eiskalten Killer mit Bekenntnissen seiner Zuneigung, für die Ralph jedoch sehr unempfänglich ist. 



Die Krimikomödie von Francis Veber aus dem Jahr 1970 wurde mit Lino Ventura und Jacques Brel verfilmt; 1981 entstand die Hollywood-Version BUDDY BUDDY unter der Regie von Billy Wilder.

Die Nervensäge – eine rasante französische Komödie über Leben und Überleben.


Regie: Brigitte Schönecker

Mit Stefan Lüers, Ulrike Nitschke, Jochen Schmidtmeyer, Maren Schulz, Fabian Schulze und Karl-Heinz Wenzel





Zoe Kazan

HOCH SOLL ER LEBEN!

Premiere 30.09.2015


Manche Familie gleicht einem Wolfsrudel: Die Herde folgt ihren Instinkten, schart sich um das Alphatier, kämpft um die besten Plätze und sucht trotzdem Nestwärme. So könnte man den Schriftsteller-Clan der Webers beschreiben. Patriarch Saul – erfolgsverwöhnt und starrsinnig – hat gerade seine Autobiografie veröffentlicht, und nun erwartet das Haus am See eine Schar illustrer Gäste. Doch die eigentlichen Highlights des Abends spielen sich am Rande der Feier ab und nicht auf der Tanzfläche.



Saul Weber liebt seine drei eigenen Kinder nicht halb so sehr wie den hochbegabten Adoptivsohn Cole. Weder Tochter Sophia noch seine Söhne Adam und Teddy konnten sich je aus dem Schatten des übermächtigen Vaters lösen. Alle Familienmitglieder misstrauen einander, beißen sich gegenseitig weg und sind dennoch immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Schwierige Voraussetzungen für eine harmonische Zusammenkunft. Als Cole nach vielen Jahren plötzlich wieder auftaucht, brechen die Dämme nicht nur unter den Geschwistern.


Ungelöste Konflikte, unerwiderte Gefühle, zurückgehaltene Emotionen – in dieser Nacht entblättert sich die Vergangenheit Schicht für Schicht. Ein Kreislauf, der sich endlos weiterdrehen, keinen der Beteiligten freigeben und auch den Zuschauer in seinen Bann ziehen wird.


Regie: Ralf Knapp

mit Ewald Ravenschlag, Stefan Lüers, Ansgar Matuschak, Bernd Panzer, Anja Gomez, Simone Kling

Karten für das Union-Theater erhalten Sie unter Tel. 32 05 41

oder hier